Legalisiert Gambia weibliche Genital­verstümmelung?

Weibliche Genital­verstümmelung (englisch "Female Genital Mutilation" FGM) ist eine schwere Menschenrechts­verletzung.

Die Stiftung Mensch und Tier fördert deshalb Projekte, die aktiv dazu beitragen, FGM zu beenden.

In der Republik Gambia wird FGM vielleicht bald wieder legal!

Das wäre ein großer Rückschritt für die Menschenrechte!

Zinduka - Karte
© Zinduka e.V.

Zinduka e.V.

Der Zinduka e.V. wurde 2016 in Marburg an der Lahn gegründet. Die Gründerin Antonia Waskowiak begann aber bereits 2011 zusammen mit lokalen Freiwilligen in Kenia mit den Aktivitäten.

"Zinduka" ist Kiswahili und bedeutet Hoffnungsschimmer. Die Ziele des Vereins sind die Förderung von Bildungseinrichtungen und die Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung in Kenia.

Zindukas größtes Projekt ist das Girls Empowerment Projekt. Dieses ist ein sicherer Ort für Mädchen, die in Gefahr sind, beschnitten zu werden. Dort lernen sie Wichtiges über FGM, Hygiene, Kultur, Kinderrechte und vieles mehr.

Für eine nachhaltige Wirkung werden zudem die Eltern und Familien der Mädchen in das Projekt involviert und lernen auch das, was ihre Töchter lernen. Durch regelmäßige Hausbesuche wird Kontakt mit den Familien gehalten. So konnte Zinduka bereits die Töchter von über 600 Familien vor FGM bewahren.